Was die Weine aus einem bestimmten Land auszeichnet, können Sie nun in unserer neuen Kategorie „Weinanbaugebiete“ nachlesen.

Aus Frankreich, Spanien oder doch lieber aus heimischen Anbaugebieten? Woher soll Ihr Lieblingswein kommen? Jedes weinproduzierende Land hat mehrere Weinanbaugebiete, die sich alle durch unterschiedliche Charakteristika auszeichnen und dementsprechend individuelle Produkte hervorbringen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Weinländer und ihre Weinanbaugebiete vor.

Weinländer und deren Weinanbaugebiete

Bedeutung, Geschichte, Qualität und Quantität, Eigenschaften und Voraussetzungen für den Weinbau sind von Land zu Land verschieden. Schätzungsweise 10.000 Rebsorten gibt es heute weltweit, von denen ungefähr ein Viertel zur Weinproduktion zugelassen ist. Diese enorme Vielfalt wird dadurch verstärkt, dass selbst dieselbe Rebsorte in zwei verschiedenen Anbaugebieten völlig unterschiedlich schmecken kann.

Das kommt daher, dass Weinreben sehr feinfühlig sind, was Klima und Bodenbedingungen betrifft und die jeweiligen Eigenschaften von den Trauben absorbiert werden. Es ist daher nicht selten, dass ein Wein aus einem bestimmten Land überzeugt und aus einem anderen nicht, obwohl es sich dabei um dieselbe Sorte handelt.

Weinländer im Überblick

Deutschland

Mit lediglich 13 Weinbaugebieten und einer Anbaufläche von ca. 102.000 ha, ist der Weinanbau in Deutschland eines der mit kleineren Weinländer der Welt. Nichtsdestotrotz werden die Weine, die hier hergestellt werden weltweit geschätzt. Über ein Fünftel des deutschen Weines geht daher in den Export, die meisten davon sind Weißweine. Deutschlands nördliche Lage bekommt den weißen Rebsorten nämlich bedeutend besser als den Roten.

Dafür sind gerade die weißen Reben hervorragend an die Bedingungen in Deutschland angepasst und bilden den Rohstoff für viele Spitzenweine. Der Bekannteste unter ihnen ist der Riesling, dessen Heimat vermutlich im Rheintal liegt. Deutschlands berühmteste Rebe belegt daher fast alle Weinberge mit Spitzenlage und gilt als die am häufigsten angebaute Sorte.

Frankreich

Der Weinanbau in Frankreich kann man schon beinahe als sagenumwoben bezeichnen, wenn es um den Weinbau geht. Von hier stammen nicht nur die bekanntesten Rebsorten der Welt, sondern auch die meisten Verfahren zur Weinherstellung. Beinahe alle Sorten, die heute als Edelreben, also als besonders hochwertig gelten, haben ihre Wurzeln westlich des Rheins. Über zwei Drittel der hier produzierten Weine sind rot, da die Reben gerade in Frankreichs Süden ausgezeichnete Bedingungen vorfinden und damit perfekt ausreifen können. Kein Wunder also, dass nicht nur die französischen Schaumweine der Champagne als die Besten und Teuersten der Welt gelten, sondern auch der Rotwein mit dem höchsten jemals erzielten Verkaufspreis aus dem französischen Bordeaux kommt.

Spanien

Lange Zeit galt Spanien als das Weinland, das den Rest der Welt mit seinen Billigprodukten überschüttet. Quantität statt Qualität war bis in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts das Leitmotiv der spanischen Weinindustrie. Die alte Kaste der Winzer widersetzte sich gegen neue Technologien und der Individualisierung der Weine. Erst nach dem Ende Francos und der Rückführung Spaniens in die Demokratie fand ein breites Umdenken statt.

Die Revolution innerhalb der iberischen Weinindustrie hat sich allerdings gelohnt, denn die Produkte, darunter vor allem der Rioja, zählen heute zu den Besten, die man auf dem Weinmarkt erstehen kann. Der große Vorteil des Landes sind dabei die zahlreichen verschiedenen Weinbauregionen. Von den Pyrenäen im Nordosten bis nach Gibraltar im Südwesten lassen sich sowohl rote als auch weiße Reben hervorragend anbauen. Damit verfügt Spanien über eine Weinvielfalt, wie man sie kaum ein zweites Mal findet.

Italien

In Italien ist der Weinanbau ein elementarer Bestandteil von „la dolce vita“ und gehört genauso zum täglichen Leben wie gutes Essen. Hier, wo der europäischen Weinbau, dank der Verbreitung durch das Römische Reich, seinen Ursprung hat, ist Wein aber nicht nur ein überaus wichtiges Genussmittel, sondern auch ein enormer Wirtschaftsfaktor. So kommt fast ein Fünftel aller weltweit produzierten Weine aus dem Land südlich der Alpen. Was dieses Weinland besonders interessant macht, ist die hohe Zahl an autochthonen, also einheimischen, Rebsorten, die hier angebaut werden. Über 85% der Weinberge werden mit italienischen Reben bestockt. Damit hat sich Italien eine Weinkultur aufgebaut, die überaus heimatverbunden ist und viele Produkte hervorbringt, die man auch nur hier finden kann. Es überrascht daher nicht, dass die italienischen Weine auch abseits der bekannten Prämierungen so beliebt sind.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Weinländern und ihrer Weinkultur sind sehr interessant. Wenn Sie also mehr darüber erfahren wollen, sind Sie herzlich eingeladen, in der Rubrik „Länder“ alle wichtigen Informationen nachzulesen. Es lohnt sich übrigens von Zeit zu Zeit wieder vorbeizuschauen, da auch hier ständig lesenswerte Informationen ergänzt werden.

Erfahren sie mehr über ihr Lieblings-Weinland

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