Dornfelder – die junge Sorte mit schlechtem Ruf
Dornfelder ist eine relativ junge Rebsorte aus Deutschland. Benannt ist er nicht etwa nach einer bestimmten Region, sondern nach Immanuel Dornfelder, der Begründer der Weinschule zu Weinsberg. In den 1950er Jahren gezüchtet, ist er zwar mittlerweile bekannt, jedoch unter den gehobenen Weinsorten wenig etabliert.
Dabei ist gerade dieser Wein bedeutend besser als sein Ruf. Seine fruchtige und etwas süße Note wurde mehrfach prämiert und wird von immer mehr Weinkennern gelobt. Die
- Sauerkirsch-,
- Brombeer- und
- Holunderaromen des Dornfelders ergänzen vor allem Wildgerichte.
Ist Dornfelder ein guter Wein?
Auch wenn diese Sorte unter den gehobenen Weinsorten wenig etabliert ist, kann sein geschmackliches Profil jedoch sehr überzeugend wirken.
Diese frühreifende Rebsorte ist in einigen Qualitätsstufen erhältlich und in vielen Ländern weit verbreitet. Zu seinen vielen Prämierungen kommen seine Anwendungen noch dazu.
Etwas herab gekühlt, eignet er sich aber gerade im Sommer zu einer reichhaltigen Käseplatte.










