Chianti – typisch italienisch
Die Sangiovese-Trauben sind ursprünglich in der Toskana beheimatet und Rohstoff für den typischsten aller italienischen Rotweine den Chianti. Ähnlich wie der Merlot, ist auch der Chianti eine sehr heterogene Weinsorte und kann dementsprechend auch qualitativ mit dem Bordeaux-Wein verglichen werden.
Am geläufigsten ist der Chianti Classico und der Chianti Classico Riserva, wobei sich Letzterer dadurch auszeichnet, dass er zwei Jahre gelagert wird. Beide sind aber überwiegend trocken, herb-würzig aber samtig im Geschmack. Die
- fruchtige Kirsch- und
- Himbeernote wird von einem
- leichten Lederaroma abgerundet.
Hat Chianti viel Säure?
Auch wenn es die verschiedenen Arten von Chianti gibt, sie alle sind in ihrem grundsätzlichen Charakter sehr ähnlich. Subtil und doch vielschichtig, angenehm viel Säure aber nicht zu viel, dazu ein pelziges Tannin und die vielen Fruchtaromen und Würzaromen.
Idealerweise wird Chianti zu Wild oder italienischen Wurstwaren gereicht, er harmonisiert aber auch mit geschmacksintensiven Käsesorten sehr gut.










