Der Markante aus Österreich
Schilcher ist ein Wein, den man entweder mag oder verabscheut. Anders als der Tavel Rosèwein, wird Schilcher nur aus der Rebsorte
- Blauer Wildbacher gewonnen,
ist somit sortenrein und wird ausschließlich in der Steiermark produziert. Auf jeden Fall einzigartig, fallen sowohl seine Farbe wie auch sein Geschmack sofort auf.
Fragen zum Schilcher
Wie schmeckt Schilcher?
Sein Name verrät die äußere Besonderheit, die schillernde hellrote Erscheinung. Die geschmackliche Auffälligkeit ist der hohe Säureanteil, der schon den einen oder anderen Gesichtsmuskel zum verziehen gebracht hat. Nichtsdestotrotz findet dieser Rosé sei ne Anerkennung und hat weltweit eine stabile Fangemeinschaft.
Mit einer Beschränkung der Charakterisierung auf seine augenscheinlichen Attribute würde man dem Schilcher allerdings Unrecht antun. Auch wenn die Säure dominant ist, können trotzdem noch weitere Aromen herausgeschmeckt werden:
- wilde Erdbeeren und
- Waldbeeren betonen die
- fein fruchtige und stets frisch-lebendige Note des Schilcher.
Wozu trinkt man Schilcher?
Mit den geschmacklichen Qualitäten dieses Weines ist der Schilcher sehr begehrt und hat ein erkennbares Geschmacksprofil. Damit qualifiziert er sich nicht nur für die österreichische Küche, sondern auch für Meeresfrüchte und Fisch. Aber auch stark gewürzte orientalische Gerichte überraschen in Kombination mit diesem Roséwein.
Was ist ein Schilcher Sturm?
Unter dem Begriff „Sturm“ versteht man, einen in den Herbsttagen gepressten Traubenmost, welcher mollig und süß im Abgang ist.
Diese besondere Art von Wein wird nur einmal im Jahr hergestellt und kann nur für wenige Tage gelagert werden. Dazu kommt, dass der Wein täglich seine Geschmacksnote ändert und somit immer neu und erfrischend wirkt.
Zu beginn ist er noch sehr süß doch der Zuckergehalt nimmt täglich ab, man sagt auch: „Das Geschmacksprofil wird stürmischer“. Daher kommt auch der Name dieses Weines. Am besten trinkt er sich gut gekühlt.






