Deutscher Wein von Weltrang
Riesling ist der wohl bekannteste Weißwein aus Deutschland. Das kühle Klima ist wie für diese Rebsorte gemacht, weshalb gute deutsche Anbaugebiete ausschließlich mit Riesling bestockt werden. Daher wird allein hierzulande ein Fünftel aller Weinbauflächen für Riesling verwendet.
Gerade Riesling-Weine aus dem Mosel- oder Rheintal erlangten weltweite Anerkennung und dürfen daher in keinem Weinkeller fehlen. Die hohe Qualität bei hervorragender Widerstandsfähigkeit sorgte für den weltweiten Siegeszug dieser Weißweinsorte, sodass Riesling mittlerweile auf allen Kontinenten angebaut wird.
So vielfältig die Anbaugebiete sind, so vielfältig ist auch das Aromaspektrum des Rieslings, da dieser Wein auf den jeweiligen Boden reagiert und mineralische Stoffe absorbiert. Selbst innerhalb Deutschlands gleicht kein Riesling dem anderen. Oftmals finden sich gerade bei jungem Riesling exotische Aromen wie
- Grapefruit,
- Limone,
- Zitrone und
- Pfirsich.
Hat Riesling viel Säure?
Das Geschmacksprofil dieser Rebsorte wird nicht von seiner Süße ausgezeichnet. Im Gegenteil sogar, Riesling zählt zu einem der sehr sauren Weine.
Dank des hohen Säuregehaltes entwickelt sich Riesling durch Alterung weiter. Die fruchtigen Nuancen weichen dann mineralischen und machen den Wein erwachsener.
Bei welcher Temperatur trinkt man Riesling?
Probieren Sie jungen Riesling als leicht gekühlten Sommerwein zu Salaten, Fisch oder Meeresfrüchten. Die fruchtigen Aromen harmonieren mit leichten Köstlichkeiten und vermitteln selbst in den eigenen vier Wänden Exotik. Ein relativ neuer Trend ist die Kombination von Riesling und asiatischen Wok-Gerichten. Viel Gemüse, eine leichte Schärfe, dazu gebratenes Hähnchenfleisch und ein Glas Riesling werden Sie nach Fernost versetzen und Genuss garantieren.










